Mündige Bürger statt „Gleiche Straße für Alle“



 

Gleiche Straßen für Alle, Komme was Wolle – das scheint das Motto der Stadtverwaltung und weiten Teilen der Stadtverordnetenversammlung zu sein.


Die Diskussion in der letzten Sitzung des Bauausschusses hat wieder einmal eindrucksvoll demonstriert, wie konsequent die Wünsche von Bürgern durch die Stadtspitzen und die SPD-CDU-Mehrheit ignoriert und abgelehnt werden. Selbst wenn alle Anwohner einer kleinen, kaum befahrenen Sackgasse sich für den deutlich kostengünstigern provisorischen Anliegerstraßen entscheiden und zudem alle Voraussetzungen des von der Stadt publizierten „Merkblattes“ erfüllt sind, ist das für Bürgermeister und SPD-CDU-Zählgemeinschaft offenbar noch lange kein Grund, dem geschlossenen Bürgerwunsch zu folgen. Dabei würde die Stadt Falkensee bei dieser Ausbauvariante keinen einzigen Euro bezahlen und könnte das gesparte Geld in Bildungseinrichtungen, Radwege und Wirtschaftsförderung stecken. Nun aber wird die Stadtverwaltung mehrere tausend Euro für eine Straße ausgeben müssen, die keiner der Anwohner haben will.

Die FDP-Fraktion ist dagegen der Meinung, dass mündige Bürger keineswegs eine unliebsame Störung im Verwaltungsverfahren, sondern notwendig für eine bürgernahe Verwaltung und bürgerfreundliche Stadt sind. Man sollte ihnen endlich Vertrauen schenken! Dafür wird die FDP-Fraktion auch weiter eintreten und werben.

 

 

 

Max Koziolek, Mitglied der FDP-Fraktion in der SVV Falkensee