Leserbrief zu „Großteil der „NRW-Straßen“ von Falkensee ausgebaut / Ehrgeiziges Paket für 2012 beschlossen“

 

 

 


Anliegerstraßenbau ist ein schwieriges Thema, denn es geht um viel Geld für die Anwohner (bis zu 20.000 €) und das Interesse von allen auf glatten Straßen unbeschadet durch Falkensee zu kommen.

 

Ein Kompromiss kann man zwischen den beiden Interessen finden, wenn man fair und offen über den Straßenneubau diskutiert. Danach sieht es in Falkensee aber nicht aus. Viel eher sieht es danach aus, dass den Bürgern ein „Ausbaustandard“ von 4.75 m vorgegeben wird, der nie von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde. Die Bürger müssen das schlucken, es ginge ja nicht anders. Auf die Frage eines Bürgers, ob denn die Straße auch kleiner gebaut, anders gebaut werden könne, erhält er die Antwort: man könne die Straße natürlich auch größer bauen. Falsch!

 

Eine Anliegerstraße auf der pro Stunde 2 Autos (Zählung der Stadt) fahren, muss nicht so ausgebaut werden, dass ein LKW, ein PKW und 2 Fußgänger gleichzeitig aneinander vorbeikommen. Es ist kein Populismus, wenn man Bürger ernst nimmt, denn es ist der schwierige Weg. Der einfache Weg bleibt: Standardlösung für alle, den aber ohne die FDP.

 

 

Max Koziolek (Abgeordneter der FDP-Fraktion in der SVV Falkensee), den 12.12. 2011