Zeit, dass sich was ändert...

Das ist das Motto unter dem die Liberalen in den Kommunalwahlkampf gehen. 

 

Gestern Abend wählten die Liberalen im "Bella Vita" ihre Kandidaten für die kommende Wahl zur Stadtverordnetenversammlung (SVV) am 25.Mai.

 

Diesmal war jedoch alles anders als sonst. Die Liberalen gaben den gesamten Wahlkreis vier auf einer offenen Liste an die Bürgerinitiative (BI) „büff“.

 

"Für die FDP ist das Thema Anliegerstraßenbau längst mehr als nur ein Tagesordnungspunkt auf der Agenda des Bürgermeisters" so der FDP-Ortsvorsitzende Sascha Piur. "Deswegen haben wir beschlossen, es der BI-büff zu ermöglichen, auf der FDP-Liste im Wahlkreis vier geschlossen anzutreten. Unser gemeinsames Ziel ist es, den berechtigten Anliegen der Betroffenen angemessen Gehör zu verschaffen. Denn ist Zeit, dass sich was ändert.“ so Piur weiter. 

 

In vorangegangenen Gesprächen zeigte sich, dass es deutliche Schnittmengen über den Anliegerstraßenbau hinaus gebe. 

Zur Kandidatur von deren bisherigem Vorsitzenden Herrn Breinlich (damals unter dem Namen BI-Contra) für die AfD sagte Piur "Mit Herrn Breinlich wird es keine Zusammenarbeit geben, denn er zeigt die gleiche Gutsherrenart wie der Bürgermeister. Es ist offenkundig, dass er seine persönlichen Interessen über die Ziele der BI und damit von tausenden betroffenen Anliegern in Falkensee stellt".

 

Bewegung wollen die Liberalen neben dem Anliegerstraßenbau auch beim Thema U3-Kinderbetreuung, denn Familie und Beruf müssen auch in Falkensee endlich vereinbar sein, so deren Ortsvorsitzender. Eine Versorgung, die fast ausschließlich auf Tagesmütter setze, könne für Elternteile die außerhalb Falkensees einer Beschäftigung nachgehen kein geeignetes Angebot sein egal wie gut das Tagesmutterkonzept ist. Auch der Hinweis auf die Kassenlage der Stadt könne kein Argument dafür sein, dass sich die Stadt aus ihrer Verantwortung stiehlt. Mit Blick darauf, dass die Stadt an anderer Stelle offenkundig deutlich großzügiger  zu sein scheint, fragte Sascha Piur, ob die Eltern ihre Kinder morgens im Hallenbad abgeben sollen?

 

Auch bei bei der Verkehrspolitik gilt nach Ansicht der FDP, dass bei intelligenter Planung mehr Verkehr nicht auch mehr Stau, Lärm und Gestank bedeuten muss. Vernünftige Stadtplanung stellt keinen Widerspruch zwischen der Verbesserung der Lebensqualität und der Stärkung der Wirtschaft in Falkensee dar, sondern macht bisher ungenutzte Potentiale nutzbar.

 

„Wichtig ist der FDP vor Allem eine neue politische Kultur in der Stadt. Die Politik ist für die Menschen da, nicht umgekehrt“ erklärte der ebenfalls kandidierende Kreisvorsitzende Amid Jabbour. „Die Politik in Rathaus und SVV muss die Menschen endlich ernst nehmen und angemessen beteiligen, statt Ihnen – wie beim Anliegerstraßenbau – die Ergebnisse per Kostenbescheid zu diktieren. Transparente Entscheidungsprozesse und rechtzeitige und umfassende Bürgerbeteiligung müssten selbstverständlich werden.“

 

Die bisherigen SVV-Mitglieder Torsten, Bathmann, Max Koziolek und Tim Bremmer treten genauso zur Wahl an wie der ehemalige Fraktionsvorsitzende Dr. Eckhardt Lindner, dessen berufliche Situation sich wieder so entspannt hat, dass er sich wieder der Politik widmen kann.

 

„Ich freue mich darüber, dass die bewährte Mannschaft wieder antritt. Denn sie hat gute Arbeit geleistet. Umso schöner, dass wir sie um viele überzeugende und engagierte Kandidaten ergänzen konnten. Unser Angebot für die Bürgerinnen und Bürger steht: Eine neue politische Kultur des Zuhörens und Beteiligens für Falkensee – denn es ist Zeit, dass sich was ändert...“ so Sascha Piur abschließend.

 

Die Kandidaten im Überblick:

 

Wahlkreis (WK) eins: Sascha Piur, Amid Jabbour, Gabi Bremmer, Elke Koziolek.

WK zwei: Torsten Bathmann, Tim Bremmer, Melanie Bühne, Jürgen Bathmann.

WK drei: Max Koziolek, Dr. Eckhardt Lindner, Franziska Bathmann.

WK vier: Elfriede Schmidt, Dirk Weicke, Michael Tettke, Mary-Susanne Mausolf, Jörg Höpfner, Kurt Richter. (mit Ausnahme Weicke Parteilos)

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